Wie gleiche ich Höhenunterschiede zwischen Altbauräumen beim Laminatverlegen aus

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Wie gleiche ich Höhenunterschiede zwischen Altbauräumen beim Laminatverlegen aus

Beim Verlegen von Laminat in einem Altbau stehen Sie häufig vor der Herausforderung, dass die Räume keine durchgehend ebene Fläche bieten. Türschwellen, Übergänge zwischen ehemals getrennten Zimmern oder schlicht die natürliche Setzung des Gebäudes erzeugen Höhenunterschiede von wenigen Millimetern bis zu mehreren Zentimetern. Bevor Sie überhaupt an das Zuschneiden der ersten Dielen denken, sollten Sie den Untergrund exakt vermessen und die Differenzen mit einer langen Richtlatte und einer Wasserwaage lokalisieren. Kleine Unebenheiten bis etwa drei Millimetern gleichen Sie am einfachsten mit einer dünnen Schicht selbstverlaufender Ausgleichsmasse aus, die Sie direkt auf den rohen Estrich oder den alten Holzboden aufbringen. Größere Differenzen über zehn Millimeter erfordern dagegen eine stabile Konstruktion aus Keilen oder eine Unterkonstruktion aus Holzbalken, wobei Sie unbedingt darauf achten müssen, dass die Höhe des bodenbelag und laminat zusammen mit der Trittschalldämmung im Verhältnis zu den angrenzenden Räumen stimmt, damit keine störenden Kanten entstehen.

Wenn Sie sich für den Ausgleich mit Spachtelmasse entscheiden, arbeiten Sie zwingend in zwei Schichten, wobei die erste Schicht nur der groben Einebnung dient und nach dem Trocknen geschliffen oder mit einer Ausgleichsmasse feiner Körnung veredelt wird. Achten Sie dabei auf die Trocknungszeiten, die je nach Material und Raumklima stark schwanken können – zu schnelles Weiterarbeiten führt später zu Rissen und Hohlstellen unter dem Laminat. Bei stark schwankenden Höhen ist es oft praktischer, eine sogenannte Ausgleichsschüttung zu verwenden, die Sie mit feinem Granulat oder Blähton in die Tiefen einbringen und anschließend verdichten. Diese Methode hat den Vorteil, dass sie auch größere Niveauunterschiede von bis zu fünf Zentimetern in einem einzigen Arbeitsgang bewältigt, ohne dass Sie aufwendig schalen oder schrauben müssen. Wichtig ist, dass die Schüttung absolut eben und stabil abschließt, denn jede noch so kleine Mulde wird sich später als Knarzen oder federnder Boden bemerkbar machen.  https://aliclaudi.de/ , dass der bodenbelag und laminat auf einem unebenen Untergrund nicht nur optisch stört, sondern auch die Klickverbindungen auf Dauer beschädigt, weil die Dielen unter Spannung geraten und sich die Profile gegeneinander verschieben.


Nachdem der Ausgleich vollständig getrocknet und eben ist, sollten Sie vor dem eigentlichen Verlegen noch eine Dampfsperre ausbringen, die gerade bei Altbauten mit feuchtigkeitsdurchlässigen Estrichböden unerlässlich ist. Diese Folie legen Sie mit etwa zwanzig Zentimetern Überlappung aus und verkleben die Stöße mit einem speziellen Klebeband, wobei Sie die Ränder später unter der Fußleiste verdeckt lassen. Legen Sie anschließend die Trittschalldämmung in Bahnen aus, wobei Sie darauf achten, dass die Stöße nicht auf einer Linie mit den späteren Laminatstößen liegen, um eine gleichmäßige Lastverteilung zu gewährleisten. Erst wenn diese Schichten sauber aufliegen, beginnen Sie mit dem Verlegen der ersten Reihe, die Sie mit einem Abstand von etwa zehn Millimetern zur Wand justieren, um die natürliche Dehnung des Materials zu ermöglichen. Kontrollieren Sie nach jeder verlegten Reihe mit einer Richtlatte, ob sich keine neuen Wellen gebildet haben, und justieren Sie bei Bedarf nach, statt die Unebenheit einfach zu ignorieren. Mit diesem systematischen Vorgehen erreichen Sie, dass der bodenbelag und laminat am Ende nicht nur eben liegt, sondern auch über Jahre hinweg stabil bleibt und keine unangenehmen Überraschungen beim Begehen bereithält.